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Jetzt mitbestimmen wer den Welcome-Preis 2018 erhält!

Seit 2016 gibt es den vom DAAD präsentierten und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten „Welcome-Preis“, welcher im Rahmen des Programms „Welcome-Studierende engagieren sich für Flüchtlinge“ in 2017 entstand. Studierende unterstützen und betreuen dabei geflüchtete Studierende und Studieninteressierte in ihrer sozialen Integration in deutsche Hochschulen.

Ganz besonderes Engagement soll so sichtbar gemacht werden.

Jetzt können Sie mitbestimmen, wer ihn erhält. 

„Entscheiden Sie mit Ihrer Stimme, welche Studierendeninitiative in diesem Jahr den ersten, zweiten oder dritten Platz des Welcome-Preises belegt! Noch bis zum 6. September 2018können Sie mittels Abstimmung Ihrem Favoriten Ihre Stimme geben.

Eine Jury hat aus zahlreichen Einsendungen bereits die drei herausragendsten Initiativen vorausgewählt. Folgende drei studentische Projekte engagieren sich besonders für die Integration von geflüchteten Studierenden an deutschen Hochschulen und werden anhand kurzer Filmportraits hier vorgestellt.

Begegnungsraum der Universität Stuttgart

BTU Welcome – Buddy und Mentor der BTU Cottbus-Senftenberg

*foundationClass der Kunsthochschule Weißensee Berlin

Die Initiaitve mit den meisten Stimmen erhält den ersten Platz des Welcome-Preises, welcher mit 10.000 € dotiert ist. Die zweitplatzierte Initiative erhält 5.000 €, Platz drei zeichnet das Engagement mit 3.000 € aus.

Das Ergebnis der Abstimmung wird auf der Welcome-Preisverleihung am 10. September 2018 im Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin unter Anwesenheit der Gewinner-Initiativen und ca. 130 im Programm Welcome engagierten Studierenden und weiterer Gäste bekannt gegeben. Die Platzierung wird zudem auf dieser Webseite veröffentlicht.“

weiterlesen:

https://www.daad.de/der-daad/fluechtlinge/infos/de/65868-welcome-preis-01-stimmen-sie-jetzt-ab/

Horizont Europa – Positionspapier Deutschlands zu „Horizont Europa 2021-2027″

Deutschland hat am 17.07  mit der Veröffentlichung eines Positionspapier als erstes EU-Land auf den Vorschlag der EU-Kommissionen zum neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation reagiert.

Im Juni 2018 hat die Europäische Kommission das Konzept  Weiterlesen

Die Konferenz Gender & IT 2018 ist vorbei: Hier gibt es Fotos und Videos

Die Konferenz Gender & IT 2018 ist nun vorbei. Sie fand vom 14. bis 15. Mai 2018 in Heilbronn statt und sämtliche vorträge wurden gefilmt und können nun im Internet gesehen werden.

In der Bildergalerie kann man sich Fotos der Eröffnung und den individuellen Sessions sowie des Abschlusses der Konferenz anschauen: gender-wissen-informatik.de/Konferenz

Ein sehr interessantes und hilfreiches Feature sind aber auch die YouTube Videos der Vorträge, damit man die Konferenz auch miterleben kann, wenn man nicht direkt teilnehmen konnte.

„Das Projekt „Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik (GEWINN) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ gefördert. Weitere Informationen unter: https://www.komm-mach-mint.de/MINT-Projekte/Komm-mach-MINT.-Projekte/GEWINN“ (Komm-Mach-Mint)

mehr zum Projekt und der Konferenz gibt es hier:

http://gender-wissen-informatik.de/Konferenz#anchor-603

Elke Büdenbender eröffnet 1. Fachtagung der Initiative Klischeefrei

In ihrer Eröffnungsrede auf der ersten Fachtagung der Initiative Klischeefrei macht sich Schirmherrin Elke Büdenbender stark für eine Berufs- und Studienorientierung frei von Geschlechterklischees. Zum zweitägigen Austausch treffen sich am 12. und 13. Juni im Berliner Humboldt Carré rund 250 Partnerinnen und Partner der Initiative sowie Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

Bei der ersten bundesweiten Tagung zu Fragen einer vorurteilsfreien Berufswahl junger Menschen beteiligten sich neben Schirmherrin Elke Büdenbender die Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sowie Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium. Sie diskutierten unter anderem mit jungen Erwachsenen in Ausbildung darüber, wie klischeefreie Berufs- und Studienwahl funktionieren kann.

Miguel Diaz, Leiter der Servicestelle Klischeefrei forderte zum Tagungsbeginn: „Geschlechter- und Rollenklischees begegnen wir überall. Ihr Einfluss auf junge Menschen und deren Berufswahlverhalten wird durchweg unterschätzt. Nur mit einer nationalen Strategie, an der sich viele Partnerinnen und Partner beteiligen, kann dies aufgebrochen werden und eine klischeefreie Berufswahl gelingen!“ Im Rahmen der Fachtagung ruft Miguel Diaz alle am Berufswahlprozess Beteiligten auf, sich den Nationalen Kooperationen anzuschließen.

www.klischee-frei.de/de/klischeefrei_80824.php

weiterlesen:

https://komm-mach-mint.de/MINT-News/Gemeinsam-Berufswahl-ohne-Grenzen-Fachtagung-Initiative-Klischeefrei

Neuestes Best-Practice: Indo-German Challenge for Sustainable Production

Bei diesem Projekt sollen Studierenden vor der Zielsetzung der Nachhaltigen Entwicklung eine Lösung zu einem realen Problem eines Industriepartners entwickeln. Dabei stehen sie zunächst vor der Herausforderung, dass die Teammitglieder zum einen in Indien und zum anderen in Deutschland sind. Durch neue Kommunikationskanäle sollen die phyisisch getrennten Team zunnächst präferierte Lösungen entwickeln. Während des ersten Austauschs in Indien entwickeln die Teams zunächst kompetetiv eigene Lösungen und erhalten jeweils Feedback. Im Anschluss wird eine Lösung entwickelt oder gewählt, die nun kollaborativ von allen Studierenden weiter verfolgt wird. Während des zweiten Austauschs in Deutschland wird die von allen Studierenden gewählte und detaillierte Lösung gemeinsam umgesetzt.

1. Vorphase: der Inhalt der Impulsveranstaltung wird in Abstimmung mit der eines Praxispartners aufgerufenen „Challenge“ ausgearbeitet. Der Bezug einer jeder Challenge ist die „Nachhaltige Entwicklung“.
Output/Ziel: Lehrveranstaltung mit Bezug zur Challenge ausgearbeitet.

2. Lösungsfindungsphase (1 Monat): die Lehrinhalte werden den Studierenden durch beide beteiligten Professoren im Rahmen von „Pitches“ (kurze, kondensierte Lehrformate) in einem „Virtual Classroom“ allen Studierenden vermittelt. Im Anschluss erarbeiten die Teams (je bestehend aus 2 indischen und 2 deutschen Studierenden an verschiedenen Standorten) unter Zuhilfenahme moderner Kommunikationsplattformen 3 unterschiedliche Ansätze.
Output/Ziel: Je Team ein Lösungsansatz.

3. Synthese der Lösungsansätze (Sprint in Indien, 1 Woche): Während eines Austausch am BITS, Pilani, Indien, lernen sich die Teammitglieder zum ersten Mal persönlich kennen und können ihre ersten Ansätze weiter verfeinern. Anschließend stellen alle Teams vor einem Komitee (Praxispartner und wissenschaftliches Personal) ihren Lösungsansatz vor. Basierend auf dem Feedback müssen sich die Teams untereinander für die vielversprechendste Lösung entscheiden. Abgerundet wird der Aufenhalt in Indien durch einen Besuch eines Praxispartners in Indien. Hierbei hat der Praxispartner die Möglichkeit auf sich und auf mögliche Berufseinstiege aufmerksam zu machen.
Output/Ziel: Eine kollaborativ identifizierte Lösung.

4. Detaillierung und Materialbeschaffung: Gemeinsam wird die identifizierte Lösung ausschließlich kollaborativ detailliert und die zur Umsetzung benötigten Materialien werden beschafft. Hierfür steht den Studierenden ein vorgegebenes Budget zur Verfügung.
Output/Ziel: Kollaborativ identifizierte Lösung detailliert und Materialien sind beschafft.

5. Realisierungsphase (Sprint in Deutschland, 1 Woche): Während des Austauschs in Deutschland wird die entwickelte Lösung umgesetzt und dem Komitee vorgestellt. Die Studierenden erhalten Feedback zur Arbeit und besuchen einen Praxispartner.
Output/Ziel: Umgesetzter Prototyp bereit zum Einsatz in den Lernfabriken.

weitere Informationen:

Website:

www.igcsm.org

Ausschreibung: Innovationspreis Mobilitätsgestalterin

Im September 2018 vergibt die Allianz pro Schiene zum ersten Mal den „Innovationspreis Mobilitätsgestalterin“. Kreative Frauen aus der Bahnbranche, die gerade die Mobilität neu erfinden, können bis zum 30. Juni für die Ehrung vorgeschlagen werden.

Ob eine Erfindung – allein oder im Team – den Personenverkehr auf den Kopf stellt, den Güterverkehr revolutioniert, die Arbeitswelt für Frauen und Familien verbessert, die Umwelt schont, das System Schiene stärkt oder das Design der Eisenbahn verjüngt: Das Frauennetzwerk der Allianz pro Schiene sammelt ab sofort alle Vorschläge und legt sie einer hochkarätigen Jury vor, die das ganze Spektrum der nachhaltigen Mobilität spiegelt. Am 19. September auf der Innotrans in Berlin wird die Jury die Gewinnerinnen öffentlich vorstellen.

Mobilität braucht den weiblichen Blick

Die beiden Sprecherinnen des Frauennetzwerks der Allianz pro Schiene, Carmen Maria Parrino (Abellio Rail Mitteldeutschland) und Alexandra von Oy (Bombardier Transportation), riefen alle Unternehmen der Bahnbranche auf, ihre besten und tatkräftigsten weiblichen Mitarbeiter für den Wettbewerb zu nominieren. „Die Mobilität braucht den weiblichen Blick. Und deshalb wollen wir Frauen sichtbar machen, die allein oder im Team an einer Verbesserung des Systems Eisenbahn arbeiten.“ Parrino und von Oy ermutigten erfindungsreiche Eisenbahnerinnen, sich auch selber vorzuschlagen. „Selbstbewusstsein schadet nicht. Die Mobilität in Deutschland braucht Macherinnen mit Esprit. Unsere Jury freut sich über jeden Vorschlag für den Innovationspreis Mobilitätsgestalterin 2018. Wir werden dafür sorgen, dass auf der nächsten Innotrans die Männer nicht mehr ganz so ausschließlich unter sich sind.“

Innovationspreis: Jury spiegelt Bandbreite der nachhaltigen Mobilität

In der Jury für den Innovationspreis vertreten sind der Verband der Bahnindustrie (VDB), der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Verkehrsclub Deutschland (VCD), der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), der Verband der Eisenbahningenieure (VDEI), der Verband deutscher Ingenieure (VDI), die Universität Stuttgart, der Schweizer Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und das Frauennetzwerk der Allianz pro Schiene als Organisator des Wettbewerbs.

weiterlesen:

https://komm-mach-mint.de/MINT-News/Innovationspreis-Mobilitaetsgestalterin-2018

weitere Informationen:

www.allianz-pro-schiene.de/ausschreibung-innovationspreis-mobilitaetsgestalterin

Aktualisiertes Best Practice: Vorbereitungssemester für internationale Studierende

Das Vorbereitungssemester ist ein studienvorbereitendes Programm von 1 bis 2 Semestern Dauer. Es richtet sich insbesondere an internationale Bewerberinnen und Bewerber mit und ohne Fluchthintergrund, die ihre Hoch¬schulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben.

Durch eine intensive Studienberatung und Betreuung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Studienwahl unterstützt und beim Übergang in das Fachstudium begleitet.

Das Programm bietet eine intensive sprachliche als auch lernstrategische und fachliche Vorbereitung auf ein Bachelor-Studium an der Universität Ulm. Neben (Fach-)Sprachkursen beinhaltet es ein umfangreiches Programm mit verschiedenen Kursen und Tutorien zur allgemeinen Studien- und Fachkompetenz. Zudem wird die Integration am Hochschulstandort gefördert. Zusätzlich haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Möglichkeit erste Fachveranstaltungen zu besuchen.

weitere Informationen:

https://club-mint.org/best-practice/vorbereitungssemester-fur-auslandische-studierende/

UniNow – Die neue App für Hochschulen, Studierende und Unternehmen

Ob für Studierende, Hochschulen oder Unternehmen – die neue UniNow App bietet eine Reihe an Leistungen. Im Rahmen der Digitalisierung wurde die App von Tobias Steenweg und Stefan Wegener entwickelt, um verschiedene Leistungen an einem digitalen Ort zu vereinen. Bereits an 300 Hochschulen wird die App genutzt. Sinn der App ist es vor allem drei Zielgruppen zu verlinken. 

Für Studierende steht vor allem die einfache Nutzung und organisatorische Unterstützung im Vordergrund. Die App hilft Studenten Termine im Überblick zu halten, ihre Entleihungen in der Bibliothek nicht aus dem Auge zu verlieren, ihre Noten einzusehen, und sogar dabei immer genau zu wissen was in der Mensa gerade zum Mittag angeboten wird. Und das Beste: Die App ist einfach zu bedienen, so bietet sie Studenten eine innovative Lösung ihr Leben am Campus stressfreier zu gestalten. Unter MyStudies kann man im Newsfeed Events und Neuigkeiten im Auge behalten, aber auch den Stundenplan und die Notenübersicht kann mit der App eingesehen werden. Auch der Career Button ist interessant: Hier kann man sich Unternehmen, welche für die individuellen Karrierevorstellungen in Frage kommen, genauer anschauen. Auch kann man sich Stellenangebote anschauen und diese im eigenen Profil vorgemerken, wenn Interesse besteht.

Die App ist aber genauso auch für weitere Mitglieder der Hochschulgemeinschaft gedacht. Auch Mitarbeiter und Kooperationspartner sollen unterstützt und gefördert werden. Das unternehmerische Denken soll so an den Hochschulen optimiert werden.

Hochschulen können mit dem App Marketing betreiben und sich vorstellen, aber auch Services wie die direkte Verlinkung mit ihren Websites anbieten. Das bedeutet natürlich erhöhtes Interesse bei Studenten, welche heutzutage am liebsten mit dem Smartphone kommunizieren und recherchieren. Zuletzt stellt auch die direkte, digitale Vernetzung der Hochschule mit Unternehmen eine Erweiterung der Leistungen dar.

Genauso hilfreich kann die App aber auch für Unternehmen sein. Mit dem Karriereportal sind Studenten direkt mit Firmen verbunden. Dies erweitert die Reichweite der potentiellen Arbeitsgeber zu ihren Arbeitnehmern und verlinkt Hochschulen mit Unternehmen, welches den Übergang von Studium zur Arbeitswelt deutlich leichter gestalten kann.

Ein wichtiges Feature der App, welches für alle drei Zielgruppen gleich wichtig ist, ist die Anpassungsfähigkeit von UniNow. Es wird direkt mit Unternehmen und Hochschulen zusammengearbeitet und somit werden Funktionalitäten und Design an individuelle Vorstellungen angepasst. Bei direkter Kooperation mit UniNow wird das Corporate Design der Hochschule beibehalten. Somit ist UniNow flexibel, innovativ und an ständiger Weiterentwicklung der App interessiert.

Hier gibt es weitere Informationen zum App:

https://uninow.de/

 

 

Beim Audit „Vielfalt gestalten“ sollen Diversitätsstrategien entwickelt werden

Das Audit „Vielfalt gestalten“ will Hochschulen dabei helfen, Diversitätsstrategien zu entwickeln und umzusetzen.

Noch immer orientieren sich viele Hochschulen an einem „Normalstudenten“ – einem Abiturienten deutscher Herkunft, der unmittelbar nach dem Schulabschluss ein Vollzeitstudium aufnimmt und dieses als seinen Lebensmittelpunkt betrachtet. Dabei sind Abweichungen von dieser vermeintlichen Norm immer weniger die Ausnahme als vielmehr die Regel. Um die Chancengerechtigkeit in der Hochschulbildung zu erhöhen und zu erreichen, dass Hochschulzugang und Studienerfolg nicht von der kulturellen oder sozialen Herkunft der Studierenden, ihrem Bildungs- und Erfahrungshintergrund oder ihren Lebensumständen abhängen, sondern von ihrer individuellen Leistungsbereitschaft und -fähigkeit, müssen Hochschulen der Diversität ihrer Studierenden bei der Gestaltung von Lehre und Studium, Beratung und Betreuung Rechnung tragen.

„Vielfalt gestalten“ begleitet und berät die Hochschulen dabei, Strukturen, Angebote, Instrumente und Maßnahmen für diverse Studierendengruppen zu konzipieren, diese Gruppen in den Hochschulalltag zu inkludieren und zum Studienerfolg zu führen. Das Audit verschränkt Elemente der Organisationsentwicklung mit kollegialer Beratung und externer Begleitung. Moderierte Reflexionen und Gespräche mit allen Beteiligten und potenziellen Anspruchsgruppen (Hochschulleitung, Studierende, Beschäftigte) begleiten und fördern den Prozess innerhalb der Hochschule.

Der interne Auditierungsprozess

Der interne Auditierungsprozess dient der Entwicklung und Implementierung einer hochschulspezifischen Diversity-Strategie. Diese sollte die folgenden Handlungsfelder des Hochschulmanagements berücksichtigen:

  • Strategie und Struktur
  • Studium und Lehre
  • Service und Beratung
  • Interne Kommunikation und Partizipation
  • Externe Kommunikation
  • Personalmanagement
  • IT und Liegenschaften

Die beiden erstgenannten Handlungsfelder „Strategie und Struktur“ und „Studium und Lehre“ sind für das Diversity-Audit von zentraler Bedeutung und deshalb für die Strategieentwicklung obligatorisch.

Der interne Auditierungsprozess besteht aus fünf hochschulinternen Workshops, die von externen, unabhängigen und fachlich ausgewiesenen Auditoren moderiert und begleitet werden. Die Hochschulen, die sich am Audit beteiligen, können zu Beginn des Verfahrens ihre jeweilige Wunsch-Auditorin auswählen.

weitere Informationen: https://www.stifterverband.org/diversity-audit

Ergebnisse der Diskussion zur „International Graduate Education in Germany and Abroad“

Eine internationalisierte Doktorandenausbildung in Deutschland macht fit für einen globalen Arbeitsmarkt und moderne Wissensgesellschaften. Zum Austausch über Erfahrungen, Erfolge und zukünftige Herausforderungen lud der DAAD im April 2018 nach Berlin zur Tagung „International Graduate Education in Germany and Abroad – A global PhD“.

„Warum öffnen die Deutschen trotz Klimaanlage und selbst im Winter immer erst mal die Fenster?“ Gefragt nach seiner befremdlichsten Erfahrung in Deutschland, sorgte Casper Claassens Gegenfrage auf der Berliner DAAD-Konferenz zum globalen PhD für große Heiterkeit. Aber auch jenseits dieser Anekdote erntete der PhD-Student aus Südafrika zustimmendes Nicken von den teilnehmenden deutschen und internationalen Doktoranden. Claassen berichtete von seinen zahlreichen positiven Erfahrungen als Doktorand in Berlin an der Hertie School of Governance – und viele im Saal hatten ähnliche Erfahrungen gemacht.

Einfach und effektiv: international promovieren
Claassen erzählte zum Beispiel von einfachen und kostenlosen Bewerbungs- und Einschreibungsverfahren, von der unkomplizierten Unterstützung vor Ort, dem leichten Erhalt von relevanten Informationen. „Vor allem hätte ich nicht erwartet, dass ich innerhalb der ersten zwei Monate im Ausland sogar Zugang zu wertvollen internationalen Konferenzen haben würde“, betonte der Südafrikaner. „Das hat meine Forschung inhaltlich bereichert und sehr stimuliert.“

Möglich wird die unkomplizierte Doktorandenbetreuung durch das DAAD-Programm „International promovieren in Deutschland – for all“ (IPID4all). „Unter unseren unzähligen Programmen ist IPID4all ein Juwel“, sagt Dr. Anette Pieper, Direktorin der Abteilung Projekte im DAAD. Das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2014 aufgelegte IPID4all-Programm ist eine Antwort auf die Herausforderungen der Globalisierung in Wissenschaft und Forschung.

„Kein Land der Welt kann heute unsere globalen Probleme alleine lösen“, so Peter Greisler, Leiter der Unterabteilung Hochschulen im BMBF, in Berlin. „Jede Lösung erfordert die Kooperation der besten Köpfe weltweit.“ Die Integration von deutscher Wissenschaft und Forschung in die globalen Wissensflüsse sei ein zentrales Ziel der Bundesregierung, denn „wissenschaftliche Exzellenz gedeiht aus Wandel und Wettbewerb zwischen den Besten der Welt“. 25 deutsche Hochschulen erhalten zur Stärkung dieser Exzellenz eine Förderung im Programm IPID4all und können damit die Internationalisierung der Promotionsphase an ihre Internationalisierungsstrategien anpassen und weiterentwickeln.

weiterlesen:

https://www.daad.de/der-daad/daad-aktuell/de/62446-auf-dem-weg-zum-globalen-phd/

 

Veranstaltungen

Fachtagung von Bildung & Begabung: SMART – Fördern in der digitalen Welt

Fachtagung von Bildung & Begabung: SMART - Fördern in der digitalen Welt

Fachtagung von Bildung & Begabung: SMART - Fördern in der digitalen Welt

29/05/2018    
9:30 am - 4:30 pm
Bildung wird sich in der digitalen Welt radikal verändern. Die "21st century skills" mögen ein Teil der Antwort auf die Frage sein, wie junge Menschen fit [...]