MINTchallenge

Herausforderungen der MINT-Bildung begegnen

MINT-Absolventinnen und Absolventen spielen für den gesellschaftlichen Fortschritt und Innovationen eine wichtige Rolle. Sie gestalten die Welt von morgen. Für eine bestmögliche Vorbereitung ist eine vielfältige und exzellente MINT-Bildung unumgänglich. Doch in der MINT-Bildung gibt es auch Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, bedarf es innovativer Ideen und Projekte.

Der Stifterverband sucht genau diese Ideen. Im Rahmen von regelmäßigen Ausschreibungen, den MINTchallenges, werden Projekte gesucht, die zu ausgewählten Herausforderungen des MINT-Studiums eine spannende Lösung anbieten.

Die Challenges werden mehrmals im Jahr zu unterschiedlichen Themen ausgeschrieben. Die zehn besten Projekte werden als Best Practice auf der Internetseite des Clubs präsentiert. Zusätzlich erhalten die drei besten Initiativen ein Preisgeld (5.000 € für den 1. Platz, 3.000 € für den 2. Platz und 2.000 € für den 3. Platz).

Die innovativsten und vorbildlichsten Projekte werden durch eine  Jury ausgewählt.

Aktuelle MINTchallenge


Durchstarten statt abbrechen – Das MINT-Studium erfolgreich meistern

Wie können MINT-Studierende dabei unterstützt werden ihr Studium erfolgreich abzuschließen und nicht vorzeitig abzubrechen?

Die Herausforderung:

Zu Studienbeginn ist die Motivation und die Begeisterung für die eigene Studienfachwahl groß. Das Interesse an den Inhalten steht meistens im Mittelpunkt der Studiengangswahl, mit dem Ziel einen Hochschulabschluss zu erhalten und sich damit für bestimmte Berufe zu qualifizieren. Jedoch bricht rund ein Drittel aller Bachelorstudierenden an deutschen Hochschulen ihr Studium vorzeitig ab. Bei einem genaueren Blick auf die Fächerverteilung wird deutlich, dass vor allem MINT-Studierende überdurchschnittlich häufig ihr Studium abbrechen: 43 % der Studierenden im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften und 35% in den Ingenieurswissenschaften. Die Gründe für den Studienabbruch sind vielfältig – zu hohe Leistungsanforderungen, enttäuschte Erwartungen, fehlender Praxisbezug, aber auch persönliche Gründe. Hinzu kommt in der Corona-Pandemie die Umstellung auf digitale Semester, in denen die Lehre nur auf Distanz stattfindet. Dies erschwert vor allem Studienanfängerinnen und -anfängern sich mit Kommilitoninnen und Kommilitonen auszutauschen, Lerngruppen zu bilden und sich gegenseitig für das Studium zu motivieren. Deshalb stellen sich folgende Fragen:

Welche Maßnahmen können Hochschulen ergreifen, um MINT-Studierenden bei ihrem Studienstart zu unterstützen und sie während des Studiums erfolgreich bis zum Studienabschluss zu begleiten? Welche zusätzlichen Angebote haben sich bewährt, um bei während des digitalen Semesters Studierenden Unterstützung und Beratung anbieten zu können?

Ihre Lösung:

Der Stifterverband sucht nach Maßnahmen wie Informationsangebote über Studiengänge oder auch Unterstützungs- und Betreuungsprogramme, die den MINT-Studierenden helfen ihr Studium abzuschließen. Bewerben können sich bestehende Projekte wie bereits etablierte hauptamtliche Koordinationsstellen an den Hochschulen sowie neuartige Fakultätsangebote und Trainings, in denen MINT-Studierende dabei unterstützt werden ihr Studium fortzusetzen.

Ihre Bewerbung:

An der MINTchallenge können Projekte und Initiativen von allen staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen, insbesondere von Lehrenden, Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Studienorganisationen (z.B. Asten, Fachschaften etc.) sowie von gemeinnützigen Einrichtungen teilnehmen. Die Projekte sollen sich bereits in der Umsetzung befinden. Als Bewerbung können ein max. 3-minütiges Video oder eine Präsentation von max. 10 Folien eingereicht werden.

Die Bewerbungsfrist lief bis zum 18. Juli 2021. Wir danken allen, die ihre Projekte für die neue MINTchallenge eingereicht haben. Die Bekanntgabe der Best Practices erfolgt Anfang September 2021. 

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